Mittwoch, 18. September 2013
Lange Zeit lief ich einfach quer durch den Wald, immer zwischen Bäumen hindurch. Es fing schon an zu dämmern, doch ich konnte einfach nicht mehr. Wahrscheinlich wäre ich sofort zusammengesunken, so schwach war ich, wenn ich nicht diesen kleinen Weg gesehen hätte. Ich schöpfte Hoffnung. Denn wo ein Weg ist, da sind auch manchmal Menschen. Ich ging auf den Weg zu. Alles verschwamm vor mir und mein Kopf schmerzte als kämpften darin ganze Armeen gegeneinander. Meine Beine wackelten und jeder Schritt wurde unsicherer. Nur noch zum Weg wollte ich es schaffen. Ich spürte etwas unter meinen Füßen, etwas Hartes. Stein! Ich war auf dem Weg angekommen. Ich sah nur noch schwarz, als ich schließlich erschöpft zusammensank.


ich freue mich über Rückmeldung!
- Eure Larie